Klappentext:
Bei
einem abendlichen Spaziergang auf der Ölgangsinsel findet Künstlerin
Anna Berg einen Toten. Ausgerechnet Hartmut Lanksi, Redakteur des Neusser Lokalkuriers, der kurz zuvor bei ihrer Vernissage für einen
Eklat gesorgt hat. Plötzlich steht Anna unter Mordverdacht.
Weil die
ermittelnde Kommissarin ihren Unschuldsbeteuerungen wenig Glauben
schenkt, beginnt Anna auf eigene Faust zu ermitteln. Und findet schnell
heraus, dass es Lanski auf der Jagd nach der nächsten Schlagzeile mit
dem journalistischen Berufsethos nicht so genau genommen hat …
Ein spannender Krimi mit viel Lokalkolorit.
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Textauschnitt:
„Kurz entschlossen wählte sie die 112.
Die Dame in der Zentrale klang zwar wacher, als Anna sich fühlte,
wirkte aber dennoch reichlich irritiert. Anna versuchte zu erklären,
verhedderte sich, wurde weiterverbunden, begann zu stottern, erklärte
wieder anderen Männern. Schließlich war ein Team von der Feuerwehr
bereit, zur Ölgangsinsel zu fahren und Scheinwerfer mitzubringen.
Offensichtlich gehörte die Rettung eines möglicherweise verletzten
Tieres um diese Zeit nicht zu den vorrangigen Aufgaben der Feuerwehr.
Es
dauerte nicht lange, bis Anna die Männer hörte, sie durch Rufe zu sich
dirigieren konnte. Inzwischen fror sie erbärmlich, wohl mehr aus
Müdigkeit als vor Kälte, und der Geruch nach Blut hatte sich in ihrer
verstopften Nase festgesetzt und ließ ihren Magen revoltieren. Die
beiden Feuerwehrmänner begrüßten sie grinsend, folgten lachend der
Schneise im Brennnesselwald, und Anna hörte sie noch flachsen, als die
Lichtkegel der beiden Handscheinwerfer schon fast zwischen den hohen
Stauden verschwunden waren. Anna dachte nicht darüber nach. Der Tag war
zu lang für sie gewesen, sie musste ins Bett und ihre Allergie
auskurieren.
Dann verstummten die
Männer. Anna glaubte das Knacken eines Funkgerätes zu hören, kurze,
angespannte Worte, die sie nicht verstand. Die Scheinwerferkegel wurden
umgedreht, kamen näher, flackerten manchmal für Sekundenbruchteile durch
die Pflanzen in Annas tränende Augen. Als die Männer zurückkehrten,
lachten sie nicht mehr.“
Was die Autorin über die "Entstehungsgeschichtes das Buch sagt:
Wenn
man, wie ich, in Grevenbroich geboren ist und sich zumindest ein
bisschen für Natur interessiert, dann kennt man die Ölgangsinsel, das
älteste Naturschutzgebiet im Rhein-Kreis Neuss. Auf einem Spaziergang
über die Ölgangsinsel kam mir die Idee, dieses Gebiet zum Schauplatz
eines Verbrechens zu machen – und die weitere Geschichte entwickelte
sich mit der Zeit. Dabei spielen natürlich auch viele andere Orte in
Neuss eine Rolle, und die Protagonistin unternimmt sogar einen Ausflug
in die Nähe meiner Heimatstadt, wo es ebenfalls einige für
Naturliebhaber sehr interessante Gebiete gibt.
Und das sagt die Autorin über sich selbst:
Andrea Tillmanns, geboren in Grevenbroich, lebt in Ostwestfalen-Lippe und
arbeitet hauptberuflich als Hochschullehrerin. Sie schreibt seit vielen
Jahren Gedichte, Kurzgeschichten und Romane in den verschiedensten
Genres. Zuletzt erschienen Neuauflagen mehrerer Lokalkrimis,
Kinderbücher und anderer Bücher, die bei den jeweiligen Verlagen nicht
mehr erhältlich sind, sowie die Fantasy-Story-Sammlung „Die Tage des
Drachen“ mit Illustrationen von Marlene Walkenhorst. Für Anfang 2026 ist
die Veröffentlichung eines neuen Gedichtbandes geplant. Bücher der Autorin 📚
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#Lokalkrimi
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