08 Dezember 2020

Schnipsel: Peter Scheerer - Horrorshow

Horrorshow

von Peter Scheerer

 

Klappentext:

"Horrorshow" ist der Titel eines gefakten Snuff-Videos, mit dem die junge Hope deVine ihre Karriere als Erotikdarstellerin gestartet hat. Doch es scheint noch eine zweite Version des Videos zu existieren, die definitiv kein Fake ist...

 

Erst nach einigem Zögern übernimmt Danny „Angel“ Engels, Ex-Rockstar und spiritueller Problemlöser, den Fall der jungen Pornodarstellerin Hope deVine, die von einem unsichtbaren, bösartigen Wesen heimgesucht wird. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf eine exzentrische Künstlerclique, die zu ihrem Vergnügen einem alten exotischen Kult huldigt. Als sich die Spur im Nebel der Vergangenheit zu verlieren beginnt, liefert eine unheimliche Mordserie entscheidende Hinweise – und Angel begreift, dass er in das Reich heimtückischer, dunkler Magie hinabsteigen muss, um Hope ihrem Dämon zu entreißen.



Textschnipsel 1:

Er schreckte aus seinen Gedanken hoch, als die Scheinwerfer eine große Gestalt in einem dunklen Umhang erfassten. Die Gestalt schien mit den Armen zu wedeln, als wollte sie ihn zum Anhalten auffordern. Möglich, dass es dafür triftige Gründe gab. Aber warum musste sich der Idiot mitten auf die Straße stellen?

Angel riss das Steuer herum. Zu heftig, wie sich herausstellte. Das rechte Vorderrad holperte über den unbefestigten Straßenrand. Der Wagen legte sich auf die Seite und kippte eine Böschung hinunter, überschlug sich, kam federnd auf und überschlug sich ein zweites Mal. Angel prallte mit dem Kopf an die Fensterstrebe. Schmeckte Blut. Klammerte die Hände ums Lenkrad und sah eine wuchtige alte Eiche auf sich zu rasen.

Der Aufprall warf ihn in den Sitz zurück und schleuderte ihn wieder nach vorn. Sein Kopf durchstieß die Windschutzscheibe. Vielleicht hätte ich mich anschnallen sollen, dachte er, während sein Körper wie ein nasser Lumpen durch die Luft segelte. Er spürte nichts, als er gegen den Stamm der alten Eiche klatschte.

Diese Stille auf einmal. War’s das also? Was würde er sehen, wenn er jetzt die Augen öffnete? Hatte er überhaupt noch Augen, oder tropften die gerade an einem Stück Baumrinde herab?

Angel hob den Kopf. Einen Kopf hatte er also noch, und seine Augen waren bereits offen. Er saß immer noch am Steuer des Pajero, der mit laufendem Motor auf einer struppigen Wiese stand, mindestens fünf Meter vom nächsten Baum entfernt. Und aus dem Autoradio drang eine leicht verschnupft klingende Stimme, die leidenschaftslos den Wetterbericht vorlas.


 

Textschnipsel 2:

»Hope«, sagte Angel, »du hast mal erwähnt, du hättest deine Zukunft gesehen.«

Sie nickte. »Das sind diese Schnipsel. Wie kurze Einblendungen. Meistens, wenn ich vor dem Aufwachen bin. Ein Blick durch ein Fenster, Gesprächsfetzen, Gesichter. Aber in letzter Zeit war es immer das gleiche Bild.«

Sie sprach nicht weiter und Angel beugte sich vor, um sie anzusehen. Ihre Züge wirkten auf einmal wie versteinert.

»Was zeigt dieses Bild?«, fragte er.

»Dich«, antwortete sie. »Du stehst vor einem Grab und siehst echt geknickt aus.«

»Wessen Grab ist das?«

Sie verzog nur kurz das Gesicht. »Du findest es ja doch heraus, also sag ich’s dir einfach. Es ist meines, Danny. Es ist mein eigenes verficktes Grab.«

 

 

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Kurzbio:

Peter Scheerer wurde 1957 in München geboren. Gymnasium, Zivildienst, Ausbildung zum Grafik-Designer. Seit 1997 beruflich selbstständig, von 2012 bis 2018 geschäftsführender Co-Gesellschafter eines Medienbüros. Verheiratet, ein Sohn, eine Stieftochter. Lebt in München-Schwabing und auf dem Lande in der Nähe von Landsberg/Lech. „Horrorshow“ ist sein zehnter von insgesamt zwölf bisher im Selbstverlag erschienenen Romanen aus den Genres Science Fiction, Mystery und Fantasy (Stand 12/2020).





 

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